Top 10 im Toppwald

Drei Buchser Teams, verstärkt, gingen am Ostersamstag im Toppwald an den Start der 46. Osterstaffel. Die Team-Manager Joël und Seve wussten, dass der Kampf um die Osternester in diesem Jahr nicht realistisch war, aber ein Platz in den Top Ten sollte angestrebt werden. Und tatsächlich schaffte Buchsi 1 die Vorgabe und belegte im Toppwald südöstlich von Konolfingen den achten Rang. Buchsi 2 und Buchsi 3 wurde verstärkt durch Inès Berger (ANCO) der Elite-Siegerin des 3. Nationalen OLs im Kernwald, sowie einer weiteren Kaderläuferin, Anna Gasser (O-Motion). Somit waren drei Buchsi-Teams komplett am Start im sonnendurchfluteten, mosigen, hübschen und schneefreien Toppwald auf 1070m über Meer. 

Buchsi 1 mit Katja, Marc, Mathias und Seve sollten es richten und den Top 10 Platz erreichen. Die Aufstellung des Fanionteams präsentierte sich episch-poetisch. Alle vier Athlet: innen waren gezeichnete Marathon-Läufer: innen. Katja spürt den Muskelkater für den Aufbau auf den Zermatt-Halbmarathon, Marc steckt immer noch sein letzter Marathon vor 25 Jahren in den Knochen, Mathias hat noch leicht Muskelkater vom Wien Marathon und Schlussläufer Seve ging es nach seinem Husarenritt am Hannover Marathon nur wenig besser. Nicht fehlerfrei, aber mit Druck und Konstanz und der gehörigen Portion Routine lief Buchsi 1 in der Aufstellung Katja, Marc, Mathias und Seve auf den achten Schlussrang. 

Buchsi 2 und Buchsi 3 liefen auf die Ränge 25 und 27 von insgesamt 49 Teams. Buchsi 2 trat in der Besetzung Anna Gasser, Christine, Fritz und Dänu an, während für Buchsi 3 Inès Berger, Brige, Sämi und Joël die Abhänge rauf und runter liefen. Im Team Buchsi 2 beeindruckte Team-Senior Fritz in dreifacher Hinsicht. Seit dem Forum-Beitrag von Alfred Müller (OLG Thun) weiss die OL-Welt, dass Nescafé-Gold nicht das ideale Getränk vor dem Wettkampf ist. Fritz liess sich von dieser Weisheit nicht beeindrucken. Mit einem fehlerfreien Lauf und einer Fabelzeit auf Strecke 3 bewies er, dass Pulver-Kaffee nicht zwingend leistungsmindernd ist. Gleichzeitig hatte er sich mit dieser Darbietung auch den von seiner Frau ausgesetzten Schoggi-Hasen mehr als verdient. Einzig bei der Wahl des «Ziel-Eies» (siehe Fotogalerie) hegt der Schreibende leise Zweifel an der Wahl von Fritz.

Gut gelaunt und bester Dinge machten sich die Buchser nach einem schönen Wettkampf auf den Weg in die Niederungen des Mittellandes. Der Blick auf die Schneeberge war noch das Sahnehäubchen.

Text: Marc. Fotos: Seve und Marc

Ranglisten siehe Webseite Swiss-Orienteering.