Findlinge gefunden – Buchser OL ein Erfolg

Der 66. Herzogenbuchser OL wurde mit rund 600 Läuferinnen und Läufern belohnt. So viele OL-Begeisterte gingen am Sonntag, 9. März auf die Jagd nach den Posten im «Steinenberg» und somit dürfen wir mit einem zufriedenen Lächeln feststellen, dass für einen Morgen lang deutlich mehr Menschen als Steine im Wald waren. Fürs Kartenlesen waren aber ein Teil der 450 Steine und zahlreiche andere Postenobjekte von Belang.  Sie forderten von den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern grösste Aufmerksamkeit. Dazu kam noch der Umstand, dass das Bahnlegerteam Katja und Mathias Birrer viele Schlaufen und Richtungswechsel eingebaut hatte, so dass stets höchste Konzentration gefordert war. Die neue OL-Karte von Hanspeter Arm war aber eine hervorragende Grundlage, um all die Tücken zu meistern. Das herrliche Frühlingswetter war dann noch das Sahnehäubchen, so dass Laufleiter Fritz schon früh am Sonntagmorgen mit der Sonne um die Wette strahlen konnte, und dies auch weil alle seine Helferinnen und Helfer auf ihren Posten waren und für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Das Wettkampfgeschehen lebte bei den Damen von Duell zwischen Simone Niggli (Münsigen) und Sarina Kyburz (Belp). Letztlich behielt Simone Niggli das bessere Ende für sich. «Es gab ein paar kleine Unsicherheiten und da musste ich kleine Stopps einlegen,» kommentierte Simone ihren Lauf und konnte auch gleich die Analyse liefern: «Im Frühling stimmt die Feinabstimmung bei hohen Lauftempo noch nicht ganz. Dazu kam, dass die abwechslungsreiche Bahn und der Wechsel zwischen auf und ab mich permanent forderten.» Auf dem dritten Rang platzierte sich mit Kim Hadorn (Fahrni, OL Norska) eine weitere Klubkollegin auf dem Podest.

Das Herrenrennen war ebenso hochstehend und eng. Philipp von Arx von der OL Regio Olten behauptete sich gegen die Jugend in der Person von David Zürcher, während Christoph Meier von der OLV Baselland auf Rang drei wiederum die jüngeren Konkurrenten in Schach halten konnte. Fast unbemerkt lief aber Flo Howald Tagesbestzeit. Da er auch als Kurier und Helfer im Einsatz war, lief er das Herrenrennen früh am Morgen ausser Konkurrenz, erzielte aber die klare Bestzeit. «Zwar bin ich noch nie im «Steinenberg» gelaufen, aber vom Gefühl her war es doch wie ein Heimrennen.» Flo bestätigte, dass der Rhythmuswechsel und die Steigungen sehr fordernd waren. «Aber ich kam «seidenfein» über den Parcours,» meinte er zufrieden. Damit ist klar: Flo ist für die OL-Saison parat.

So dürfen wir den 66. Herzogenbuchser OL in Grasswil als einen schönen Erfolg abbuchen und in bester Erinnerung behalten. Die fleissigen Buchser Helferinnen und Helfer dürfen sich nun ihrerseits auf die kommende Frühlingssaison freuen. Ein ganz grosses Dankeschön gilt allen die angepackt und geholfen haben, dass der Buchser OL ein grosser Erfolg wurde. Heja Buchsi!

Rangliste siehe https://www.swiss-orienteering.ch

Fotos siehe Menu Leiste oben.

Text und Fotos: Marc